Dezember 2010

Im Weihnachtshotel (31)

Eine Weihnachtsfeier im Hotel Ibis Potsdamer Platz für die Kinder des Kinderhauses Berlin-Mitte e. V.

Es schneit und ist eiskalt. Das richtige Wetter für eine Weihnachtsfeier im Warmen. Das Hotel Ibis Potsdamer Platz in Berlin-Mitte lädt die Kinder und Jugendlichen des Kinderhauses Berlin-Mitte seit vier Jahren zu einer Feier wenige Tage vor Weihnachten ein. Es sind noch sieben Tage bis zum 24. Dezember.

 

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Die Tische des Frühstücksraumes sind wie ein „U“ zusammengeschoben und für uns geschmück. Sie sind reichlich mit weihnachtlichem Gebäck und Kakao gedeckt. Wir lassen es uns schmecken und warten auf den Weihnachtsmann. Er erscheint mit einem Engel und stellt sich vor den Gabentisch.

 

Da ich später zur Weihnachtsfeier gekommen bin, weiß ich nicht, ob der Engel eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen hat. Ich weiß, dass wir gesungen haben. Zuerst „Leise rieselt der Schnee“ und dann die WAB Karow das Lied „Karl, der Käfer“.  Nun sind alle gespannt, ob unsere Weihnachtswünsche in Erfüllung gehen. Wir haben unsere Wünsche auf selbstgebastelte Kärtchen geschrieben und sie an dem Tannenbaum im Hotel aufgehängt. Der Weihnachtsmann hat unsere Wünsche erhört, denn der Gabentisch ist bepackt mit vielen großen und kleinen Geschenken, die unter einer weißen Decke versteckt sind.


Der Engel entfernt die Decke und reicht dem Weihnachtsmann ein Päckchen. Der Weihnachtsmann fragt, ob jemand ein Lied oder ein Gedicht vortragen könnte, bevor er die Geschenke verteilt. Die fünfjährige Angelique aus der EWG am Bärenschaufenster meldet sich und geht nach vorn. Sie hat keine Angst vor dem Weihnachtsmann und trägt selbstsicher ihr Gedicht vor. Weil der Weihnachtsmann und wir alle es nicht  deutlich verstehen, spricht sie es noch einmal ins Mikrofon und erhält viel Beifall. Dafür bekommt sie ein Geschenk. Dann verteilt er alle anderen Geschenke. Der Weihnachtsmann  liest den Namen vor und bittet denjenigen zu ihm nach vorn. Einige sollen singen oder ein Gedicht vortragen. Die Kleinen haben ihre Geschenke sofort aufgerissen und damit gespielt, darunter eine kleine Holzeisenbahn, Playmobil-Spielzeug, lautes und leise Spielgeräte und vieles mehr. Ich habe mich sehr über meine erste Langspielplatte „Green Day“ gefreut.


Meine Freundin Sarah hat heute Geburtstag. Sie wollte nicht selbst etwas vortragen, sondern vom Weihnachtsmann eine Geschichte hören. Das hat den Weihnachtsmann sehr überrascht. Weil ihm so schnell nichts eingefallen ist, hat er „Happy birthday“ angestimmt. Wir haben alle mitgesungen und applaudiert. Die Großen haben die Weihnachtsfeier mit dem Lied „We are the world“ beendet.


Draußen schneit es noch immer. Voll bepackt fahren wir zurück und danken dem Hotel Ibis Potsdamer Platz. Wir haben uns wie in den vergangenen Jahren sehr gefreut und hoffen, auch im nächsten Jahr überrascht zu werden.

Celina

 

 

 

 

 

Dezember 2010

Die kleinen Leute von Swabedoo (30)

 

Erste Lesung der SpreeWAB-Kinder  in der Buchhandlung Binger


Wir sind sehr aufgeregt. Heute, am 11. Dezember 2010, lesen wir zum ersten Mal in der Büchergilde Gutenberg  - Buchhandlung Binger am Wittenbergplatz. Es ist unsere erste öffentliche Lesung. Für diesen Tag haben wir uns gründlich vorbereitet. Wir, das sind Nico, Sabrina und ich – Helena  – aus der SpreeWAB des Kinderhauses Berlin-Mitte, die diesen Text schreibt. Bevor wir zum Wittenbergplatz fahren, wollen wir noch einmal üben.

 


In der Buchhandlung werden wir schon erwartet. Viele Leute sind da, darunter auch Frau Petersen, die unsere Internetseite und die Kireperinnen betreut. Sie hat die Lesung gemeinsam mit Frau Königslehner, einer Mitarbeiterin der Buchhandlung, organisiert. Die Inhaberin Frau Binger-Hochhuth begrüßt uns herzlich. Zwischen zwei Büchertischen stehen Stühle, auf denen wir Platz nehmen. Nico, der auch in der SpreeWAB wohnt, ist schon da. Er hat bei seiner Mutter übernachtet, die mit zur Lesung gekommen ist. Meine Mama ist auch da. Darüber freue ich mich sehr.


Am Fenster steht ein Tisch, auf dem mit rotem Papier verpackte Bücher gestapelt sind. Auf diesen Büchern liegen unsere selbstgenähten Stofftiere, die wir für diese Lesung angefertigt haben:  1 gelber Mond,  1 Eule, 2 Enten, 1 gelbes Tier, 3 kleine Stoffkissen. Eine Frau hat uns noch zwei rote Filztaschen und viele Filzblumen geschenkt. Neben den Stofftieren steht eine Spendendose, beklebt mit dem Hinweis „Für eine Nähmaschine“. Seit einigen Wochen nähen wir mit großer Begeisterung Stofftiere. Dazu angeregt haben uns Frau Feibel, die uns regelmäßig besucht,  und Frau Meyer, die Leiterin der SpreeWAB. Wir nähen auf der alten Nähmaschine von Frau Meyer und treten dabei kräftig in die Pedale.


Wer eines der Stofftiere oder der Filzarbeiten haben möchte,  steckt so viele Euros, wie er mag, in die Dose. Um 15 Uhr beginnt die Lesung. Frau Binger-Hochhuth begrüßt Ihre Kunden. Frau Petersen erzählt über die Arbeit des Vereins Kinderhaus Berlin-Mitte und wie es zur Zusammenarbeit mit der Buchhandlung gekommen sei. Angefangen hat alles mit Notenengeln. Doch das ist eine andere Geschichte.


Wir lesen jetzt die Geschichte „Die kleinen Leute von Swabedoo“. Nico beginnt, dann Sabrina, dann ich und zum Schluss unsere Betreuerin Frau Bernhardt. Die Geschichte ist von einem unbekannten Verfasser. Die Swabedoodahs  lieben es, einander warme, weiche Pelzchen zu schenken. Ein jeder von ihnen trug über seiner Schulter einen Beutel voll mit weichen Pelzchen. Wenn sich die Swabedoodahs trafen, gab der eine dem anderen ein Pelzchen. Unsere mitgebrachten braunen Pelzchen werden von Rahme und Jamile an die Zuhörer verschenkt.


Alle hören aufmerksam zu und belohnen uns nach der Lesung mit viel Beifall. Frau Binger schenkt jedem von uns ein Buch, das wir selbst aussuchen dürfen. Eine Zuhörerin  bietet uns Stoffe an, da sie nicht mehr zum Nähen kommt. Eine andere Zuhörerin hat zwei Nähmaschinen zu Hause und will eine davon abgeben. Frau Kaminski, die uns die Filzarbeiten geschenkt hat, will uns mit  ihrer Freundin das Nähen beibringen.  Das ist super. Wir wollen dann auch an das Nähen von Bekleidung wagen.
Wir danken Frau Binger-Hochhuth und allen, die dabei waren, für den schönen Nachmittag und freuen uns schon auf den 23. April 2011. Dann werden wir anlässlich des Welttages des Buches wieder vorlesen.


Helena & BP


http://www.buchhandlung-binger.de

 

 

 

 

Dezember 2010

Schnitzeljagd mit Weihnachtsüberraschungen (29)

Wie die Berliner zweiband.media Agentur Kinderwünsche im Kinderhaus Berlin-Mitte erfüllt


Wichtelbeauftragte haben in der Weihnachtszeit viel um die Ohren. Sie sollen herausfinden, welche Kinder schon vor dem Fest mit kleinen Geschenken erfreut werden sollen. Die Wichtelbeauftragten der Berliner zweiband.media Agentur für Mediengestaltung und -produktion GmbH suchen in jedem Jahr neue Projekte, die sie unterstützen wollen. In den vergangenen Jahren waren es u. a. die „Roten Nasen – Clowns im Krankenhaus“ und die „Berliner Tafel“. In diesem Jahr sollten die Geschenke nicht nur übergeben werden. Sie wollten die Kinder persönlich kennenlernen.


„Durch den Internetauftritt sind wir auf das Kinderhaus aufmerksam geworden“, erzählt Sarah Wedell von der zweiband.media Agentur. „Wir wurden zum Kennenlernen eingeladen und herzlich aufgenommen. Wir erfuhren, dass die Kinder nicht alle im Haupthaus, sondern in verschiedenen Stadtbezirken in großen Wohnungen leben. Uns war es wichtig, die einzelnen Wünsche der Kinder, die auf einem Wunschzettel standen, bestmöglich zu berücksichtigen. Es entstand eine tolle Zusammenarbeit.“
Alle Mitarbeiter der zweiband.media Agentur waren in die Vorbereitung einbezogen, das heißt, mit dem Einkaufen und Verpacken der Gaben beschäftigt. Jeder war gespannt, wer die Geschenke erhalten wird.


Mit einer Schnitzeljagd sollten drei der insgesamt acht Gruppen des Kinderhauses gefunden werden. Dafür teilten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur in drei Gruppen, um die Kinder in Moabit, im Wedding und im Haupthaus  aufzuspüren. Getarnt mit Wichtelmützen machten sie sich am 9. Dezember mittags vom Erkelenzdamm  auf den Weg.


Als sie am späten Nachmittag im Haupthaus in der Neuen Blumenstraße ankamen, wurden sie schon gespannt erwartet. Neugierige Kinderaugen bestaunten die Gäste mit den Wichtelmützen. In der Mitte des Raumes legten sie die Säcke mit den Weihnachtsüberraschungen ab. Mehrmals war das Worte „Geschenke“ zu hören. Zuerst stellte sich jedes Kind vor. Das war wichtig, weil die Geschenke mit Namen versehen waren. Dann sangen alle gemeinsam ein Weihnachtslied. Die Wichtel-Gäste verteilten an alle Wichtelmützen. Nun sahen alle auf dem Kopf gleich aus. Jetzt sollten die Kinder nicht länger warten. Jeder wurde namentlich aufgerufen und erhielt ein Geschenk. Keiner wurde vergessen. Alle packten dann gleichzeitig aus und freuten sich sehr über die Überraschungen. Zusätzlich erhielten die Gruppen noch ein Gemeinschaftsgeschenk. „Den Wunsch der Kinderhausreporterinnen erfüllten wir besonders gern“, sagt Sarah Wedell. „Sie erhielten eine Kamera und alle dazu gehörigeren Teile wie ein Fotoalbum, Akkus, Speicherkarte etc. Nun können sie künftig ihre Artikel „bebildern“. Wir freuen uns schon auf die Beiträge!“

Auch wir wurden im Kinderhaus mit warmen Getränken und selbstgebackenen Plätzchen verwöhnt. Dann machten wir uns auf den Weg, um die anderen Wichtel-Kolleginnen und -Kollegen der Agentur zu treffen. Sie waren ebenso fleißig und überraschten die Kinder in Moabit und Wedding.

 

Der Tag endete mit einem schönen Essen, bei dem auch die Wichtel-Erlebnisse ausgetauscht wurden. Beim Sommerfest 2011 im Kinderhaus sehen wir uns wieder.


aufgeschrieben von BP nach einem Gespräch mit Sarah Wedell/zweiband.media Agentur

 

http://www.zweiband.de

 

Dezember 2010

Mit Koffer, Charme und Hexenschuss (28)

Prof. Dr. Klaus Töpfer, Initiator des Vereins Kinderhaus Berlin-Mitte e. V., besucht das Kinderhaus Berlin-Mitte e. V.

Er kommt direkt aus Potsdam aus seinem Institut. Mit einem Koffer und einer Reisetasche steuert Prof. Dr. Klaus Töpfer am späten Freitagnachmittag, dem 3. Dezember 2010, auf den Eingang des Kinderhauses Berlin-Mitte in der Neuen Blumenstraße zu. Er wird schon sehnsüchtig erwartet.

 

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Seit einer halben Stunde sitzen die Kinder und Jugendlichen auf Kissen, Stühlen und auf der Treppe im Foyer. Sie singen Weihnachtslieder und schauen immer wieder neugierig zur Tür. Dann ist Prof. Dr. Töpfer da. Als er reinkommt, wird er mit viel Applaus empfangen. Frau Meyer begrüßt ihn zuerst. Er verrät ihr, dass er Hexenschuss habe, aber den Termin im Kinderhaus unbedingt einhalten wollte. Als sie sein Gepäck tragen will, wehrt er sich: „Das schaffe ich allein.“


Prof. Dr. Töpfer setzt sich und schaut gespannt in die Runde. Frau Meyer begrüßt ihn herzlich und erzählt, was er für das Kinderhaus geleistet habe. Dafür wird er heute ausgezeichnet. Den Kinderhaus-Orden verleihen ihm die Kinder. Er ist sehr gerührt: „Wenn man älter wird, erhält man so manchen Orden. Dieser ist der Schönste.“ Prof. Dr. Töpfer erinnert sich noch an das erste Treffen mit den damaligen Kindern und Betreuern des Kinderhauses. Das war 1995 in einer Baugrube. Ein Jahr später im Mai ist durch seine Initiative der Verein Kinderhaus Berlin-Mitte gegründet worden. Prof. Dr. Töpfer war damals Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau und zugleich Beauftragter der Bundesregierung für den Berlin-Umzug und den Bonn-Ausgleich. Er, Prof. Harry Kupfer, Opernregisseur und damaliger Intendant der Komischen Oper Berlin, Prof. Hagen Eyink sowie Frau und Herr Gülzow sind bis heute Mitglieder des Vereins.


Der Gast lobt die Arbeit des Vereins in den vergangenen 14 Jahren. Über dieses Lob freuen sich der Vorsitzende des Vereins Marian Engel, der neue stellvertretende Vorsitzende Alexander Dürnagel, der nach Prof. Eyink vor wenigen Tagen in diese Funktion gewählt wurde, und die Familie Gülzow. Außer Prof. Eyink sind alle Gründungsmitglieder der ersten Stunde heute im Kinderhaus.

Wie viele Kinder im Kinderhaus leben, will der Gast wissen und wer denn das jüngste Kind sei. Jolina hebt drei Finger in die Luft. Die Kinder wollen nun wissen, wie alt er sei. „Was schätzt ihr?“, fragt er zurück. Die Antworten schwanken von 56 bis 86 Jahre. Nur Claudia kennt sich aus: „72 Jahre.“

Prof. Dr. Töpfer erzählt, dass er drei Enkelkinder habe, davon ein  Zwillingspärchen. Die Zwillinge verwechsle er oft. Mit Enes und seinem Betreuer Schmu spricht er über Fußball. Er erzählt, dass er Hertha BSC-Mitglied sei. Früher habe er in seinem Wohnort Höxter selbst gespielt. Er spricht über seine ersten Besuche und Begegnungen im Kinderhaus. Als Frau Meyer einmal widerspricht, sagt er zu Enes, der neben ihm sitzt: "Gib Frauen niemals recht!"

Die beiden Gruppen aus Karow verwöhnen den Gast mit selbstgebackenen Plätzchen, die ihm und den Kindern gleichermaßen schmecken. Bevor er zum nächsten Termin muss, will er sich noch die Zimmer der Gruppe Sprungbrett und die neue Küche ansehen. Dort bekommt er Kaffee und Kuchen. Den Kuchen hat die EWG am Bärenschaufenster für ihn gebacken.

Der Vorsitzende des Vereins, Herr Engel, nutzt den Besuch und  lässt sich das Buch „Ideenimport“ vom Autor Prof. Dr. Klaus Töpfer signieren. Dann schaut er auf die Uhr. In 20 Minuten muss Prof. Dr. Töpfer am Gendarmenmarkt sein. Frau Meyer fährt ihn schnell dorthin, wo er Gastgeber seiner nächsten Veranstaltung ist.

 

aufgeschrieben von BP nach Aufzeichnungen von Ines Meyer

 

 

 


 

November 2010

Live bei einer Live-Sendung (27)

Eine Tagesreise zum Kinderkanal KI.KA LIVE

Berlin- Erfurt- Berlin. Das war unsere Tour am 18. Oktober 2010. Elf Kinder und Jugendliche sowie die Betreuerin Frau Machow des Kinderhauses Berlin-Mitte nahmen gern die Einladung des Laughing Hearts e.V. an. Treffpunkt war der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in der Nähe des Funkturms. Wir starteten ca. 12.30 Uhr. Unser Ziel: live bei der Live-Sendung "Tanzen mit den Stars" des KI.KA-Kanals in Erfurt. Der Bus war fast voll besetzt, weil noch zwei weitere Gruppen aus anderen Einrichtungen mitfuhren. Die Sitze waren bequem. Im Gang des Busses hingen Monitore. Darauf sahen wir zwei  Sendungen der vergangenen Woche. Sie zeigten uns, was wir in wenigen Stunden selbst erleben werden. Jeder Mitreisende erhielt ein Lunchpaket und eine CD von Ben. Ben ist KI.KA LIVE Moderator. In wenigen Stunden lernen wir ihn persönlich kennen.

Gegen 15 Uhr erreichten wir das Landesfunkhaus Erfurt, wo die Sender MDR und KI.KA zu Hause sind. KI.KA heißt Kinderkanal und ist das Kinderfernsehen von ARD & ZDF. Ben erwartete uns bereits und führte uns in das riesige Gebäude. Unsere Sachen legten wir in einem Raum ab. Dann zeigten uns KI.KA- Mitarbeiter den Regiebereich des MDR. Ursprünglich sollten wir den des KI.KA sehen. Doch  dort waren Wasserrohre geplatzt und deshalb die Räume für uns tabu. Beim MDR erfuhren wir, wie Sendungen entstehen und aufgenommen werden. Das dauerte etwa eine Stunde. Anschließend gingen wir noch ein bisschen an die frische Luft in den „egaPark“. Das ist ein Garten- und Freizeitpark, der sich direkt neben dem Grundstück des KI.KA- und MDR-Hauses befindet. Während Celina, Marie und Sven lieber das Tropenhaus besuchten, verbrachten Cindy und die anderen ihre Zeit auf dem Abenteuerspielplatz. Dort wurde von den Laughing Hearts-Betreuern ein Gruppenfoto aufgenommen. Gegen 18 Uhr kehrten wir zum KI.KA zurück und aßen in der Kantine Abendbrot. Plötzlich wurden 15 Freiwillige für die Probe zur Live-Sendung gesucht. Celina, Sarah, Marie und Sven ließen sich nicht lange bitten. Andi, der Animateur, holte sie ab und brachte sie iin das KI.KA Live-Studio. Danach aßen sie dann auch Abendbrot.

 

Ausgetobt und gestärkt gingen alle um 19.30 Uhr ins Studio. Alle wollten die besten Plätze. Wir, die wir bereits bei der Probe dabei waren, mussten uns auf dieselben Plätze setzen. Die Scheinwerfer wurden eingeschaltet. Dann kam Andi und erklärte jetzt allen, bei welchem Zeichen wir klatschen sollten. Endlich ging es los. Wir klatschten bis der Moderator Ben und die Moderatorin Jess auf die Bühne kamen. In ihrer Nähe saßen die Kandidatinnen, die gleich ihre Choreographien zeigen werden. Jedes Mädchen gab ihr Bestes, bewegte schwungvoll die Hüften, tanzte mit einem Stuhl, Fächer oder einem langen Stab. Dann bewerteten Ben, Jess und Kelechi - der Choreograph von Culcha Candela - die Tänzerinnen.

Die Live-Sendung dauerte genau 34 Minuten. Für uns war es interessant, eine solche Sendung live und zu erleben. Um 21 Uhr fuhren wir mit dem Bus zurück nach Berlin. Um Mitternacht kamen wir an. Um 1 Uhr waren wir alle zu Hause - ziemlich k.o. Aber wir hatten alle einen tollen Tag. Dafür ein dickes Dankeschön an Laughing Hearts.

Cindy & Celina

 

http://www.kika-live.de

 
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