Februar 2017

Winterferien auf Rügen - mal etwas anderes!

Am ersten Sonntag der Winterferien packten wir den blauen Kinderhausbus mit unseren Habseligkeiten voll und verabschiedeten uns von Berlin. Es ging mal wieder auf Gruppenreise. Unser Ziel dieses Mal: RÜGEN!

 

Ihr fragt euch sicher warum eine Insel? Warum am Meer? Und vor allem warum im Winter?!? Ihr werdet euch wundern, was man zu dieser Jahreszeit alles machen kann…auf einer Insel…am Meer…im Winter!

 

Nach gut drei Stunden erreichten wir unser zu Hause für die nächste Woche, ein wunderschönes Reetferienhaus in Glowe. Reet bezeichnet das Schilfrohr, aus dem das Dach besteht. Das sieht sehr natürlich aus und schafft ein angenehmes Klima im Haus. Uns war allerdings die tolle Ausstattung und die hauseigene Saune zu Beginn am Wichtigsten. Allerdings hieß es auch in Glowe erstmal AUSPACKEN. Jeder bezog sein Zimmer und verstaute seine Sachen.

Cheyenne und Constanze machten indes Abendbrot. Es gab Lasagne. Wir hatten großen Hunger und so schmeckte es gleich doppelt so gut.

 

Am Montag erkundeten wir unsere nähere Umgebung. Der Strand war nur 10 Minuten zu Fuß entfernt und bestand aus Felsen, kleinen Klippen, einem kleinen Hafen und natürlich aus Sand. Wir gingen alle auf die Suche nach Hühnergöttern. Das sind Steine, die ein durch die Natur geformtes Loch zum durch sehen haben. Constanze erzählte uns, dass die slawische Göttin des Geflügels „KIKIMORA“ irgendwann zum Poltergeist wurde und das Geflügel der Menschen dazu brachte keine Eier mehr zu legen. DAS sollte uns nicht passieren, denn wir wollten unsere Frühstückseier!

 

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Am Dienstag fuhren wir zum KapArkona. Das ist eine große Steilküste, von der man einen tollen Ausblick haben soll. Leider können wir das nicht bestätigen, denn der Aussichtspunkt war wegen Bauarbeiten gesperrt. Dennoch hatten wir einen schönen Spaziergang und haben einen hübschen Leuchtturm sehen können. Außerdem haben wir von SVANTOVIT erfahren. Das war DER oberste Gott der Slawengötter und wir haben darüber gescherzt, ob er KIKIMORA wohl kannte.

 

Da uns die Inselrodelbahn an einem anderen Tag nicht besonders lange beschäftigte, obwohl es sehr lustig war mit ca. 30km/h durch die Gegend zu sausen, machten wir noch Halt in Karl’s Erlebniswelt. Dort gibt es so viel zu entdecken. Wir konnten eine Menge Essen probieren, bis nichts mehr in den Bauch passte. Wir konnten im Bällchenbad und der Tobewelt nochmal Kind sein. Wir konnten Karl’s Erdbär „Hallo“ sagen. Wir konnten kleine Mitbringsel und Postkarten kaufen. Das war ein schöner Tag.

 

Unseren vorletzten Reisetag nutzten wir traditionell für einen Besuch in der Therme und einen Restaurantbesuch. Zunächst haben wir uns beim Schwimmen und Planschen so richtig ausgetobt und Appetit geholt, um ihn anschließend mit Burger in Binz zu stillen. Binz ist eine wunderschöne Hafenstadt mit zauberhaften Häusern.

 

Natürlich waren wir auch zweimal in unserer hauseigenen Sauna, haben geschwitzt und uns anschließend im Garten mit kaltem Wasser übergossen. Danach war gemütliches Ausruhen vor dem Kamin angesagt. Wir haben viele Spiele gespielt und die Zeit zum Abschalten genutzt.

 

Das war ein weiterer toller Urlaub der WaB Moabit und wir hoffen alle anderen Gruppen hatten genauso schöne Ferien wie wir!