März 2016

Ein neues Wohnzimmer für die WaB Moabit!

Weiße Wände, gelbe Couch, ein zu kleiner Tisch und zu wenig Stühle, das konnten wir Kinder und Betreuer der WaB Moabit nicht länger sehen! Sieben Jahre lang hatten wir nun schon tagein, tagaus aus unser Wohnzimmer bestaunt und dort viele schöne Stunden verbracht. Doch irgendwann wird es Zeit für etwas Neues und Veränderung und so haben wir beschlossen – es reicht! Wir renovieren!

 

Ab in das Möbelgeschäft und losgelegt: Eine neue Couch, ein großer Essenstisch für all unsere lieben Bewohner, ein neuer Couchtisch, neue Vorhänge, ein Stuhl für jeden, ein paar neue Lampen und natürlich etwas schöne neue Farbe für unsere weißen Wände. Mit großem Einkaufswagen bestritten wir den Weg durch das Möbelgeschäft und kauften fleißig für unser neues Wohnzimmer ein. Möbel ab ins Auto, die Treppen hoch und dann konnte die Renovierung so richtig losgehen.

 

Am Samstagmorgen sind wir alle früh aufgestanden und haben, gemeinsam mit unseren freundlichen Helfern vom LEO-Club Berolina und dem Lionsclub Berlin, die Renovierung in Angriff genommen.

 

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Das Wohnzimmer leer geräumt, die Wände, Böden, Türen und Leisten abgeklebt und schon konnte der Griff in den Farbeimer beginnen. Mit Malerrollen und Malerkleidung konnte die WaB Moabit sich an den Wänden so richtig austoben. Ob stehend auf der Leiter oder unten an den Fußbodenleisten: jeder half tatkräftig mit, unser Wohnzimmer neu zu gestalten - Rolle rauf, Rolle runter. So, die ersten Wände sind schon geschafft und strahlen in neuem Weiß! Zeit für eine Mittagspause, denn fleißige Handwerker brauchen erstmal etwas zu Essen…

 

Nachdem sich alle Helfer gestärkt hatten wurde es dann wirklich spannend. Die große Wand im Wohnzimmer wurde gestrichen – und zwar braun! Wenn das keine Herausforderung war. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Wände erstrahlen frisch gestrichen. Na dann Feierabend und gute Nacht!

 

HALT! Haben wir nicht etwas vergessen? Natürlich! Ja wo sollen wir denn jetzt sitzen und essen und spielen und… Wie konnten wir das vergessen, unsere Möbel fehlen noch! Also auf in die zweite Runde: Während die fleißigen Streicher die Farbe an die Wände gebracht haben, konnten die anderen in der Wohnung schon beginnen die Möbel aufzubauen. Bohren, Schrauben, Kleben, Hämmern und zusammen Puzzeln war angesagt. Doch auch das hat das Renovierungsteam mit viel Freude und Fleiß wunderbar hinbekommen!

 

Streichen, Möbel aufbauen, da fehlt noch was… Alle vereinten ihre Kräfte und trugen die neuen Möbel in das frisch gestrichene Wohnzimmer. Erst hierhin, nein dorthin, so sieht es doch super aus! Das neue Wohnzimmer der WaB Moabit war fertig. Schnell, schnell die Schränke wieder einräumen und fertig war die Renovierung.

 

Nachdem alle Helfer die Arbeit erledigt hatten, gab es nur noch eins zu tun: Probesitzen auf der neuen Couch. Nach der harten Arbeit war das wirklich nötig und so bequem!

 

Auch heute gefällt uns unser Wohnzimmer noch sehr gut und wir Kinder und Betreuer der WaB Moabit möchten uns bei allen Helfern und Unterstützern für die Möglichkeit eines neuen Wohnzimmers bedanken.

 

Vielen Dank an den LEO-Club Berolina und den Lionsclub. Dank eurer Hilfe können wir nun die nächsten sieben Jahre weiter schöne Stunden in unserem schönen Wohnzimmer verbringen!

 

Entspannte Grüße von der neuen Couch,

 

die Kinder und Betreuer der WaB Moabit

 

 

 

Februar 2016

Die ISTAF – Sport mal anders!

Am 13. Februar 2016 war es wieder so weit: Sportler, Groß und Klein, haben sich in der Mercedes-Benz-Arena versammelt, um ihre Kräfte zu messen. Das Internationale Stadionfest Berlin hat geladen, sich dieses Spektakel anzuschauen. Und mitten unter ihnen die Kinder und Betreuer der WaB Moabit!

 

 

Eine Vielfalt von Sportarten wurden uns vorgestellt:

 

Die Stabhochspringer bezwangen Hürden von fünf Metern und mehr. Das war aber abenteuerlich. Fünf Meter? So groß werden wir wohl nie werden…

 

Das Weitspringen kennen wir auch aus dem Sportunterricht. Umso mehr Spaß hat es gemacht, einmal anderen dabei zuzuschauen.

 

Der Staffellauf der Kinder und Jugendlichen war besonders spannend. Hier konnten wir immer für eine Gruppe richtig mitfiebern und sie anfeuern. Schnell wie Blitze rannten sie über die Bahnen.

 

Auch die Hürden-Läufer erstaunten uns mit ihrer Geschwindigkeit. Dabei haben sie es sogar noch geschafft, Hindernisse zu überspringen.

 

Bei den Sprintern waren viele Sportler, die eine körperliche Beeinträchtigung hatten. Doch das hinderte sie nicht daran, beim Sprinten so richtig Gas zu geben. Und auch die Sportler ohne Handicap zeigten, was ihre Beine so hergaben.

 

Alle Sportler der ISTAF haben uns wirklich in Erstaunen versetzt. Es hat Spaß gemacht ihnen dabei zuzusehen, wie sie ihre Grenzen überwanden und sogar neue Bestleistungen erzielten.

 

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Wie gerne wären wir mit im Sandkasten gewesen und hätten die Hürden genommen oder einfach mit dem Stab die fünf Meter überwunden! Aber auch das Zusehen hat uns großen Spaß gemacht und aus der Puste kamen wir trotzdem beim Applaudieren und Jubeln.

 

 

Auch das Unterhaltungsprogramm sorgte für viel Spaß. Als es plötzlich dunkel wurde, leuchteten in der Arena tausende kleine Lichter auf. Das sah aus wie ein großer Sternenhimmel. Auch wir waren Sterne, denn wir durften alle mit unseren Handy-Taschenlampen in der verdunkelten Halle mitleuchten. Als große Überraschung trat die Band Glasperlenspiel auf und sang eines unserer Lieblingslieder aus dem Radio! Das war vielleicht aufregend!

 

Die ISTAF war:

  • I interessant
  • S sensationell
  • T total mitreißend
  • A abenteuerlich
  • F für Groß und Klein ein Spaß!

 

Wir möchten Danke sagen an die lieben Menschen von Laughing Hearts, die uns das möglich gemacht haben.

 

Natürlich bedanken wir uns auch beim Kinderhaus für diesen tollen Ausflug am Wochenende!

 

Geschrieben von den Kindern und Betreuern der WaB Moabit

 

 

März 2016

Sport frei! - In Templin

Es ist mal wieder soweit! Die WaB Moabit bricht zu ihrer Osterferienfahrt auf. Unser diesjähriges Ziel ist der Kur- und Ferienpark Templin. In unserem geräumigen Ferienhaus ist für alle ausreichend Platz und schnell ist klar wer mit wem die Nächte in einem Zimmer verbringt. Wir haben uns viel vorgenommen, daher heißt es schnell auspacken. Die Erzieher gehen einkaufen und danach erkunden wir unsere nähere Umgebung. Den ersten Abend lassen wir ruhig mit dem altbewährten „Werwölfe“ Spiel ausklingen. Gute Nacht!

 

Der Zweite Tag startet ganz gemütlich mit Joggen. JA - wir alle gehen morgens um 9 Uhr joggen, denn wir wollen fit für den Sommer werden. Nach dem Frühstück wird erstmal die Pferdekoppel inspiziert und am Nachmittag fahren wir mit dem Bus nach Templin-City, um dort die 1,7km lange, noch fast vollständig erhaltene Stadtmauer zu erkunden. Wir sehen schöne Tore, spannende kleine Verschläge und den Templiner Hafen. Einfach sehr schön!

 

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Unser Freitag beginnt wieder mit einem kurzen Lauf durch Feld und Wiese. Heute gibt es kein Mittagessen, denn wir planen eine Fahrradtour um den Lübbesee, deshalb bereiten wir nur kleine Snacks vor. Und los geht’s, ab auf den Sattel! Was war das für eine Tour: immer dem gelben Punkt folgen, hieß es. Anfänglich noch recht einfach auf einer asphaltierten Allee, später aber auch quer durch den Wald, schmalste Wege entlang. Manchmal mussten wir auch absteigen und über abgebrochene Äste wandern. Geregnet hat es auch, aber wir waren durch die Bäume geschützt. Am Ende waren wir alle ziemlich k.o. und sehr erfreut, in unser Ferienhaus zurückzukehren, schließlich sind wir fast 30km gefahren!

 

Samstag Morgen mussten wir nochmal ein paar Lebensmittel nachkaufen und die Sonne lachte uns entgegen. Der erste warme Tag, so warm, dass wir auf der Terrasse Mittag essen konnten. Schließlich schwangen wir uns trotz des Muskelkaters doch nochmal aufs Fahrrad und fanden einen riesigen Spielplatz, wo wir gemeinsam tobten und das schöne Wetter genossen. Im Ferienpark selbst gab aus auch eine riesige Hüpfburg und die nutzen wir den restlichen Abend voll aus, um unserem Fitnessmotto gerecht zu werden.

 

Ostersonntag…war da grad der Osterhase?! OH JA, alle Kinder schnell anziehen und ab auf die Suche nach den Leckereien. Wie aufregend! Am Ende waren die Körbchen voll und wir konnten frühstücken. Der heutige Tag war ganz der Entspannung gewidmet, es ist ja schließlich Feiertag. Wir haben viel gespielt und auch wieder die Hüpfburg gekentert. Am Abend genossen wir das wärmende Osterfeuer und sangen alte Schlagerhits begleitet von einem DJ mit Akkordeon.

 

Der darauffolgende Tag begann mit unserer üblichen Laufstrecke. Mittlerweile sind wir nicht mehr ganz so aus der Puste. Der Tag verging bei Spiel, Kochen, Lesen und Hüpfburg wie im Flug und am Abend rief die Naturtherme Templin nach uns. Nach einem Fußmarsch von 2 Minuten waren wir beim nassen Vergnügen und es konnte gerutscht, sauniert, geplantscht und geblubbert werden, soweit uns das Salzwasser trug.

 

Der vorletzte Tag stand nochmal ganz im Zeichen des Sports. Trotz des Wassers von oben brachen wir zu einer Wanderung über den „Aktivpfad“ auf. Hier konnte man seine Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer trainieren und messen. Leider mussten wir auch an diesem Abend schon unsere Koffer packen und beendeten den Tag mit einer gemeinsamen „Saboteur“ Runde. Am Mittwoch holte uns der WaB-Karow-Bus ab und brachte uns sicher nach Moabit. Templin du bist wunderbar und vielleicht sehen wir uns nochmal wieder. Unser Ziel ist erreicht, wir sind fit für den Sommer und wollen es bleiben.

 

Geschrieben von den Kindern und Erziehern der WaB Moabit.

 

März 2016

Gartenausflug der WAB Karow

Am Ostersonntag sind wir in den Garten gefahren. Der Osterhase hat Ostertütchen versteckt und wir haben sie gesucht. Ines, Cora, Josi, Lavinia und ich hatten große Lust, den Garten vom Winter zu befreien. Die Sonne brachte viel Freude und Tatendrang.

 

Daisy und Cora haben getrocknete Pflanzen mit einer Schere abgeschnitten und Lavinia hat die getrockneten Pflanzen eingesammelt und auf einen Haufen gestapelt. Josi hat an einem Beet das gesamte Unkraut rausgesammelt. Nach 2 Stunden hatten wir dann riesigen Hunger, welche wir mit selbstgekochter Bohnensuppe stillten.

 

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Da nun die Beete vom alten Gestrüpp entfernt waren, ging es an die eigentliche Arbeit – den Kompost umwälzen und sieben, um die Erde dann später auf den Beeten verteilen zu können. Ines hat mit der Forke den Kompost auf das Sieb verteilt und wir haben die Erde durchgesiebt. Am Ende ist Lavinia auf den alten Rest vom Kompost raufgesprungen. Ines hat uns dann aus Spaß mit dem Gartenschlauch nass gemacht. Die frische Erde haben wir verteilt über die Beete. Dann durften die festgetretene Erde mit der Forke umgraben.

 

Zum Abschluss gab es noch einen Kuchen, der besonders lecker war. Danach waren wir vollgestopft, satt und vor allem von der frischen Luft wahnsinnig müde. Der Tag war sehr schön und anstrengend. Wir sind ganz schön kaputt ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen hatten wir alle Muskelkater.

 

Geschrieben von den Kindern der WAB Karow.

 

April 2016

Hygiene – was ist das?

Und dann noch Museum, na das kann ja was werden?! Aber auch spannend, denn wir fahren nach Dresden.

 

Unweit des Museums befindet sich das Stadion von Dynamo Dresden, wo wir vorbeigelaufen sind und alle über die Form des Gebäudes staunten.
Im Museum angekommen gab es viele spannende Dinge zum Anschauen, aber auch einiges durften wir selber ausprobieren. Davon wollen wir euch erzählen.

 

Es gab solche „Borstenschuhe“ mit denen man laufen üben konnte (alte Besen). Der Bereich mit den optischen Täuschungen war sehr spannend, denn die hatten auch eine Infrarotkamera (Wärmebildkamera) aufgebaut, wo wir uns selber sehen konnten. Vor allem im Gesicht gab es alle Farbstufen zu sehen, die Stirn war besonders rot.

 

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In dem Bereich, in dem alles über Schwangerschaft, Geburt und Entwicklung des Kindes war, stand in der Mitte des Raumes eine gläserne Frau, wo man die Organe mittels Knöpfen am Pult erleuchten konnte.
Erschrocken haben wir uns über die riesig dargestellte plastische Riesenfliege und die Hausstaubmilbe!


Am Ende sind wir noch ins Kindermuseum, wo man verschiedene Erfahrungen der Sinne erforschen konnte.
Am besten gefiel uns dort das Dunkellabyrinth, das war echt komisch, man hat wirklich gar nichts gesehen. Echt unheimlich.

 

Nach stundenlangem Erforschen überkam uns der Hunger. Wir liefen vom Hygienemuseum ca. 20 Minuten bis zum Dresdner Hauptbahnhof und entschieden uns für die Chinesische Küche -  HMMM, extrem lecker.
Vom vielen Laufen und vollgestopftem Magen kam der K.o.-Effekt, sodass wir langsam unsere Heimreise angetreten sind.

 

Geschrieben von Fee, Daisy, Cora, Steve und Ines

 
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