Nachlese 2014: Wenn der Weihnachtsmann ins Ministerium kommt...

...wurden auch in diesem Jahr alle Kinder unseres Kinderhauses zur Weihnachtsfeier eingeladen. Damit wir alle, die ja in ganz Berlin verstreut wohnen, rechtzeitig beisammen sein konnten, hatten wir zuvor schon einen Treffpunkt ausgemacht. Sobald wir vollzählig waren wurden wir zuerst in einen Empfangsraum geführt. Wir versammelten uns um einige Stehtische, auf denen kleine Mini-Stollen lagen. Die Wartezeit versüßte uns ein weihnachtlicher Film mit Mickey Maus und Pluto, der auf einer riesigen Leinwand lief.

 

Plötzlich hörten wir die Glocken läuten! Ein wunderschöner Weihnachtsengel erschien und geleitete uns in einen großen, festlich geschmückten Saal. Die Tische waren gedeckt mit einem weißen Tuch auf dem Lichterkerzen und Papiersterne lagen.  Als wir Platz genommen hatten, eröffnete Frau Meyer mit einem Dank an die fleißigen Wichtel vom Ministerium die Veranstaltung und gleichzeitig das Buffet. Es gab leckere Spätzle, Griesbrei, Obstspieße und vieles mehr. An den Obstspießen gab es eine Frucht, die wir nicht ausmachen konnten. Später stellte sich zu unserer Überraschung heraus, dass es eine Mango war.

 

Nachdem wir uns alle satt gegessen hatten, kam der Weihnachtsmann, begleitet vom Weihnachtsengel, in den Saal und setzte sich in seinen großen roten Sessel. Einige Gruppen hatten zu seiner Freude ein paar Lieder einstudiert. Die Kinder der WAB Karow sangen „Stille Nacht“, mit Romy an der Gitarre. Als er fragte, ob noch jemand etwas vorbereitet hätte, trat Justine mit einer tollen Performance am Saxophon auf. Zum Schluss stimmten wir noch gemeinsam „Oh Tannenbaum!“ an, was unsere talentierte Saxophonistin spontan begleitete.

 

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Vor der großen Bescherung wurden noch einmal alle Kinder zu einem Gruppenfoto zusammengetrommelt. Einigen war es peinlich und sie haben sich schüchtern weggeduckt – wie schade! Schließlich rief der Weihnachtsmann jede Gruppe einzeln auf und verteilte seine Geschenke. Die meisten von uns platzten fast vor Neugierde und packten gleich ihre Geschenke aus. Ein paar Geduldige sparten sich die Überraschung jedoch für den Weihnachtsabend auf.

 

Nach der Bescherung gab es dann noch eine lustige Überraschung für unsere Erzieher.  Alle mussten sie nacheinander ihren Kopf in eine Schüssel voller klebriger Wattebällchen stecken, sodass sie am Ende alle weiße Bärte trugen. Für den vollsten Bart gab es eine Zuckerstange als Preis. Das war ein Spaß!

 

Als krönenden Abschluss durfte sich jedes Kind noch ein Stück vom Weihnachtsbaum mitnehmen, der mit Süßigkeiten geschmückt war. Vor seiner Abreise zum Nordpol konnten wir uns noch einmal zusammen mit dem Weihnachtsman fotografieren lassen. Uns allen haben die Geschenke sehr gefallen, den ganzen Abend fanden wir lecker, lustig und einfach super!

 

Geschrieben von Julia, Dayna und Gina (genannt die Litschis) mit Unterstützung von Florian

 

Weihnachten mit Laughing Hearts

Mitten im grünen Tiergarten mit Blick auf den See hat Laughing Hearts dieses Jahr in ein großes beheiztes Zelt im Garten des „Café am Neuen See“ zur Weihnachtsfeier geladen.

 

Zahlreich erschienen Kinder aus den verschiedensten Einrichtungen. Auch unser Kinderhaus nahm mit vielen Gruppen daran teil.

Wir, die WaB Moabit, sind sehr bequem im Auto gemeinsam mit der WaB Karow angereist.

 

Zunächst schauten wir uns um und suchten uns einen gemütlichen Platz im Zelt. Um uns die Zeit bis zur Eröffnung zu vertreiben, bastelten ein paar von uns an den extra bereitgestellten Basteltischen. Es gab Malvorlagen, buntes Papier, ganz viel Glitzer und was man sonst noch braucht, um tolle Kunstwerke hervorzubringen.

 

Als sich alle Besucher im Zelt versammelt und einen Platz gefunden hatten, eröffnete ein Weihnachtsengel die Veranstaltung. Sie erklärte uns den Ablauf und wünschte uns viel Spaß.

 

Im Außenbereich des Geländes konnten wir uns am Eisstockschießen probieren. Das ist eine Sportart bei der man zunächst einen Puk auf die Eisbahn wirft und danach versucht mit seinem Eisstock möglichst nahe heran zu werfen. Der Eisstock ist ziemlich schwer, so war dies für unsere kleineren Kinder eine anstrengende Beschäftigung.

 

Zum Glück wurde für unsere Stärkung gesorgt! Es gab hausgemachten Stollen, Kinderpunsch und warmen Kakao. Es gab sogar Glühwein, aber natürlich ohne Alkohol! Im Zelt bereiteten die Weihnachtsengel von Laughing Hearts und kleine Helfer Kartoffelsalat und Würstchen für uns zu. Sehr lecker!

 

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Nachdem wir uns richtig ausgepowert und alles erkundet hatten, riefen uns die Weihnachtsengel ins Zelt. Es ist Bescherungszeit!

Am Ende des Zeltes war ein langer Tisch aufgebaut, auf dem all unsere Geschenke lagen. Alle waren sehr gespannt, welches Geschenk für sie ist. Der Weihnachtsmann wartet auch schon. Nun kehrte langsam Ruhe in das aufgeregte Getümmel und der Weihnachtsmann und seine Engel begannen nach und nach die einzelnen Gruppen nach vorn zu rufen, damit sie ihre Geschenke in Empfang nehmen konnten.

 

Während wir auf unseren Aufruf warteten, sahen wir ringsherum schon viele Kinder, die voller Neugier ihre Geschenke aufrissen und sich über den Inhalt freuten. Da gab es Kuscheltieren, Puppen, Bausteine, Autos und noch vieles mehr, was uns Kinderherzen glücklich macht.

 

Irgendwann waren auch wir an der Reihe und nahmen aufgeregt unsere Geschenke entgegen. Jedoch haben wir uns vorher dazu entschlossen, unsere Geschenke noch nicht heute zu öffnen, sondern sie unter unseren Weihnachtsbaum zu legen und am Heiligen Abend das Geheimnis des Inhalts gemeinsam zu lüften.

 

Wir freuen uns jetzt schon darauf und danken Laughing Hearts für diese tolle Weihnachtsfeier!

 

Geschrieben von der WaB Moabit

 

Advent, Advent, das vierte Lichtlein brennt

Punkt 14 Uhr klingelt es an der Tür und Bea und Martin von den LEOs sind da. Lange haben wir auf dieses Treffen gewartet, denn heute backen sie mit uns Plätzchen.

Wir essen gerade Mittag und die beiden setzen sich zu uns. So können wir uns erst einmal unterhalten.

 

Nachdem alles weggeräumt und die größten Neuigkeiten ausgetauscht sind, können wir den von Cheyenne vorbereiteten Plätzchenteig aus dem Kühlschrank holen. Er ist noch ziemlich hart aber durch ordentliches Kneten wird er schnell geschmeidig und wir können loslegen.

 

Zuerst einmal ausrollen und einfache Formen ausstechen. Bald aber ist unserer Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt und wir probieren eigene Kunstwerke aus Teig herzustellen. So manches Mal reißt der Teig oder bleibt auf der Arbeitsfläche kleben - das ist nicht fair!

Aber nach einer guten halben Stunde ist alles aufgebraucht und Bea schiebt die letzten Plätzchen in den Ofen.

 

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In der Zwischenzeit schmilzt Constanze die Schokolade und wir bereiten alle Dekorationsperlen, -kugeln, -herzen, -streusel und vieles mehr für das Schmücken vor. Julia rührt den Zuckerguss mit Zitronensaft und Puderzucker zusammen.

 

Nun kann es losgehen. Wir breiten die fertig gebackenen Plätzchen auf dem ganzen Tisch aus und ab jetzt gibt es kein Halten mehr. Alles wird kunterbunt dekoriert und verschönert. Martin ist sehr einfallsreich und erzählt zu fast jedem dekoriertem Plätzchen eine Geschichte. Und auch Tobias baut große Kunstwerke. Da gibt es das 4-Sterne Hotel, Pipi Langstrumpf ohne Zöpfe, Horst das Fratzengesicht, Phineas von „Phineas und Ferb“ und noch andere interessante Schöpfungen.

 

Nach einer Weile sieht der ganze Tisch wie eine Farbpalette und ziemlich wild aus. Natürlich haben wir auch schon eine Menge genascht und die Ideen gehen uns langsam aus, deshalb beenden wir unseren Backnachmittag mit einer kleinen Manscherei und leckerem Kuchen.

 

Das war ein superschöner Advent mit unseren LEOs. Es war witzig, lecker und sehr gemütlich mit Bea und Martin.

 

Vielen Dank! Wir freuen uns auf das Jahr 2015 mit euch.

 

Erlebt und aufgeschrieben von der WaB Moabit :)

 

"Ganz schön anders" im Friedrichstadtpalast

Am 15.11.2014 machten wir uns auf den Weg durch das graue Berlin in den Friedrichstadtpalast. Dieser nahm uns mit auf die Reise in eine andere bunte Welt aus Süßem und Deftigem.

 

Die Lichter gingen aus! Wir saßen gespannt auf unseren Plätzen und wurden von wunderbaren Kostümen, Tanzeinlagen und Gesang mitgerissen.

 

Helene, die Hauptdarstellerin der Show, hatte keine Freunde. Außerdem wurde sie von den Cheerleadern gemobbt und als „graue Maus“ bezeichnet. Zu Hause verkroch sie sich in ihrem farblosen Zimmer und baute sich eine bunte Fantasiewelt auf und nannte diese „Zuckerwatteland“. Jene hielt sie in ihrem eigen geschriebenen Buch fest und erweiterte sie während der Show.

 

Das „Zuckerwatteland“ bestand hauptsächlich aus Helenes liebsten Süßigkeiten, die plötzlich zum Leben erwachten. Lolly, mit einem knallbuntem Kostüm und tollen langen rot, lila und pinken Haaren, holte Helene aus der echten Welt ab und brachte sie in Helenes Fantasiewelt. Dort tanzten und sangen sie z.B. gemeinsam mit den Wattis, Marshmallows und dem toll singendem Marzipanschwein „Marzipania“. Als die Lakritzschnecken auf die Bühne traten, stockte allen der Atem. Eine Lakritzschnecke präsentierte uns eine tolle Luftakrobatik auf einem Trapez.

 

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Foto: Pedro Becerra

 

Aber nicht nur Süßes macht Helene glücklich, sondern auch Deftiges. Curry Wurst mit seinen Pommes brachten erst so richtig Stimmung mit. Auch die amerikanischen Burger kamen noch dazu. Zusammen mit den Süßigkeiten tanzten, lachten und sangen alle gemeinsam mit Helene.

 

Ihre Fantasiewelt gab ihr auch Kraft für die reale Welt.

 

Ein Geschwisterpaar, bestehend aus einem Jungen und einem Mädchen, das zufällig gegenüber von Helene wohnte, setzten sich für sie ein und verteidigten sie vor den bösen Cheerleadern. An dieser Stelle wurde auch das Thema des ersten Verliebtseins angeschnitten. Die Anführerin der Cheerleader fand plötzlich Helenes Buch über das „Zuckerwatteland“ und kopierte es. Anschließend verteilte sie dieses in der gesamten Schule. Doch alle fanden das Buch toll! Helene bekam noch mehr Anerkennung und das auch noch von den Cheerleadern.

 

Tatsächlich war es eine tolle und atemberaubende Show, die uns allen super gefallen hat!

 

Wir danken dem Friedrichstadtpalast, dass wir das erleben durften!

 

Geschrieben von den Kindern der WaB Moabit

 

Ein Treffen mit Affe, Flamingo und Elefant

Pünktlich um 15:00 Uhr hat sich die kleine aber feine Runde am Berliner Zoo zusammen auf die große Tour durch die Tierwelt gemacht. Die Führung mit einer erfahrenen Zoo-Mitarbeiterin war wirklich exklusiv und spannend.

 

Angefangen wurde bei den riesigen und kräftigen Elefanten, zu denen noch allerlei Wissenswertes folgte. Zum Beispiel, dass die asiatischen Elefanten im Gegensatz zu den afrikanischen aufgrund des Klimas viel kleinere Ohren besitzen.

 

Vorbei an den Flamencos, Affen & Co durften wir als faszinierenden Höhepunkt des Tages die Pelikane mit Fischen füttern. Wir wurden professionell ausgestattet mit Einmalhandschuhen und konnten alle, nach anfänglichem Zögern, erfolgreich die Fische direkt in die Schnäbel der Pelikane werfen.

 

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Nach einem weiteren Spaziergang und dem großen Bestaunen der schön gestreiften Tiger und königlichen Löwen inklusive einem echten Tigerschädel zum Anfassen ging es direkt ins Haus für die Tierfutterzubereitung. Dort arbeiteten alle begeistert an einem großen Holzblock, der mit Maden und süßen Feigen bestückt wurde. Versteckt in den Holzlöchern, konnten wir dann im Anschluss beobachten, wie die Erdmännchen sich fleißig am Holzklotz heranarbeiteten und letztendlich freudig ihr Futter eroberten.

 

Nachdem nun noch eine Weile auf dem riesigen Spielplatz ausgiebig geklettert und gerutscht wurde, brach schon die beginnende Dunkelheit an und der Ausflug näherte sich dem Ende.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma MCI für diesen sehr spannenden, wissenswerten und schönen Tag und freuen uns auf weitere tolle Ausflüge in der Zukunft.

 

Geschrieben von den Kindern der WAB Karow mit Unterstützung von Romy Z.

 
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